Unsere Kamerahalterung

Der Tieraugen-Simulator auf Augenhöhe von Schwein, Schaf und anderen kleineren Tieren

Rollator mit Anbauteilen

Der Tieraugen-Simulator zeigt, wie Rind, Pferd, Schwein und Schaf wahrscheinlich ihre Umgebung wahrnehmen. Bei Kuh und Pferd sitzt die 360°-Kamera auf einem Bauhelm oder direkt auf der VR-Brille. Für kleinere Tiere reicht das nicht: Die Augenhöhe liegt deutlich niedriger.

Deshalb haben wir spezielle Anbauteile für einen handelsüblichen Rollator entwickelt. Sie bringen die vorhandene 360°-Kamera des Tieraugen-Simulators auf die Augenhöhe von kleineren Tieren wie Schwein und Schaf. Software und VR-Brille bleiben unverändert, es ändert sich nur der Standort der Kamera. Der Träger der VR-Brille sieht den Stall, den Gang oder den Hof dann aus der Perspektive des Tieres – nicht aus der eines stehenden Menschen.

Die Kamera bleibt beim Gang durch Stall, Bucht oder Hof ruhig auf der eingestellten Höhe und liefert das Bild, das das Tier an dieser Stelle tatsächlich vor sich hat.

Warum die Höhe entscheidend ist

Sehen beginnt mit dem Standort. Ein Mensch blickt von oben in den Stall. Ein Schwein oder Schaf sieht zuerst Boden, Gitter, Futtertrog, Füße und den unteren Bereich von Türen und Buchten.

Viele Details, die vom Menschen kaum wahrgenommen werden, liegen genau in diesem Blickfeld:

  • Schwellen und Übergänge
  • Licht- und Schattenkanten am Boden
  • enge Durchgänge
  • Reflexionen auf nassen Flächen
  • bewegte Beine und Geräte in Augenhöhe des Tieres

Ohne die tiefe Kameraposition bleibt die Simulation unvollständig. Die Filter für Farbsehen, Kontrast, Unschärfe am Feldrand und langsame Hell-Dunkel-Anpassung wirken erst dann realistisch, wenn die Kamera dort steht, wo das Tier wirklich sieht.

Die Anbauteile

Rollator mit Anbauteilen im Einsatz

Die Halterungen sind eigens für die Simulator-Kamera gefertigt. Das Kameragehäuse wird fest und vibrationsarm am Rollator befestigt.

Wesentliche Eigenschaften:

  • Mehrere Montagehöhen für unterschiedliche Tierarten und Altersstufen
  • Stabile Führung beim Gehen, auch auf unebenem Stallboden
  • Schneller Wechsel zwischen Helm- und Rollator-Montage, wenn im gleichen Termin auch Rind oder Pferd simuliert werden
  • Abstellfläche für den Laptop, er muss nicht getragen werden
  • Vibrationsarme Befestigung der Kamera

Der Rollator dient hier nicht als Gehhilfe, sondern als fahrbares Stativ mit definierter Augenhöhe. Er lässt sich durch Gänge, Buchten und Ställe schieben, ohne dass die Kamera von Hand gehalten werden muss.

 

Wir arbeiten an der Zukunft. Für Sie.